Naturforscher-Kids aus Herzogenaurach mit neuem Web-Auftritt

Wir Naturforscher-Kids sind zwischen 4 und 13 Jahren alt und treffen uns einmal im Monat, um das BN-Biotop in Niederndorf zu erkunden. Mit dabei sind unsere Betreuerinnen Ulrike Deavin-Spindler, Manuela Pfuhl und Elke Eisenack.

Treffen einmal monatlich an einem Samstag von 15 - 17 Uhr im BN-Biotop in Herzogenaurach/Niederndorf.

Einladung zur 4. Begehung der geplanten Südumgehung südlich von Niederndorf am Sonntag, den 8. Oktober 2017 um 14 Uhr

Einladung zur 4. Begehung der geplanten Südumgehung südlich von Niederndorf. 

Am am Sonntag, den 8. Oktober 2017 um 14 Uhr.
Treffpunkt an der Straße "Am Behälterberg" 1/2 km Richtung Obermichelbach

Mit dabei ist auch Richard Mergner der Landesbauftragte des BN in Bayern.

Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sein können.

Mitgliederversammlung 2017 in Gremsdorf

Die Jahreshauptversammlung der Bund Naturschutz Kreisgruppe fand heuer in Gremsdorf statt. Der Ort war ausgewählt, da neben Herzogenaurach auch hier gravierende Probleme mit Umgehungsstraßen bestehen.
Bevor man aber zu diesem Thema kam, stellte der Kreisvorsitzende Helmut König die mannigfaltigen Aktivitäten im Kreis, wie in den Ortsgruppen dar. Herausragend war die Reaktivierung der Rammlerweiher im Naturschutzgebiet Mohrhof. Insgesamt fanden 88 Veranstaltungen statt, darunter zwei Demonstrationen. Damit war man beim Problem des Verkehrs angelangt. Grundsätzlich warb der Kreisvorsitzende für eine Rückbesinnung auf alternative, öffentliche Verkehrsstrukturen. „Nur so kann der Verkehr reduziert werden“, so König.

Dies bestätigte dann auch Gernot Hartwig, Sprecher des Arbeitskreises Verkehr im BN. Denn „die Planer gehen von stetig steigendem Verkehr aus. Wenn deshalb neue Straßen gebaut werden, entsteht nur noch mehr Verkehr“, so der Gemeinderat aus Buttenwiesen südlich von Donauwörth.

Verkehr sei eine Folge politischer, oft recht kurzsichtiger Entscheidungen. Während im österreichischen Vorarlberg amtlicherseits bereits heute mit jährlicher Verkehrsreduzierung geplant werde, sei man hierzulande davon noch weit entfernt. Straßen würden heute immer noch so geplant, als wäre kein Wandel im steigenden Ölpreis oder dem Umstieg auf andere Mobilitätskonzepte absehbar.

Artensterben, Landschaftszerstörung, Stau, Parknot in Städten, Straßenunterhalt werden "nicht geringer, der Verkehr nicht billiger, wenn er 500 Meter weiter am Dorf vorbei geleitet wird. Wir müssen darauf drängen, dass die Politik es schafft, dass weniger Verkehr stattfindet. Umgehung ist mit Sicherheit keine langfristige Lösung“, ist die einhellige Meinung der Naturschützer.