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Was tun bei Wildunfällen?

Derzeit beginnt die Dunkelheit bereits schon sehr früh. Die

Hauptunfallzeit bei Wildunfällen ist die Dämmerung oder die Nacht. Die meisten

Wildunfälle passieren an Wald- oder Feldrändern.

16.12.2022

Bei einem Verkehrszeichen „Achtung Wildwechsel“ soll der Autofahrer generell seine Geschwindigkeit verringern und sich bremsbereit machen. 80 km/h können schon zu viel sein. Steht ein Tier neben der Fahrbahn, müssen Sie trotzdem damit rechnen, dass es plötzlich die Fahrbahn überquert und dass weiteres Wild folgt.
Vom Fernlicht auf Abblendlicht umschalten.
Wenn ein Wildunfall passiert ist, dann sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Die Warnblinkanlage einschalten.
  2. Eine Warnweste überziehen.
  3. Warndreieck in ausreichendem Abstand (100m) vor der Unfallstelle aufstellen.
  4. Das tote Tier von der Fahrbahn mit Handschuhen aus dem Verbandskasten oder mit Zeitungspapier entfernen.
  5. Unverzüglich die Polizei oder den Jagdpächter verständigen, auch wenn am eigenen Fahrzeug kein Schaden entstanden ist.
  6. Die Meldung sollte eine genaue Ortsangabe beinhalten (Straße zwischen zwei Ortschaften, km-Angabe, Abzweigungen oder markante Punkte).
  7. Vorbeifahrende Fahrzeugführer um Hilfe bitten.
  8. Ist das angefahrene Tier noch nicht tot, so halten Sie sich von diesem fern bis die Polizei oder der Jagdpächter eintreffen.
  9. Ist das angefahrene Tier in den Wald geflüchtet, so sollten Sie die Stelle des Aufpralls und die Fluchtrichtung genau markieren (Papier mit Stein beschwert, Zweige oder Grasbüschel), damit der Jäger mit seinem Fährtenhund das verletzte Tier suchen kann.

Beim Ökologischen Jagdverein Bayern (www.oejv.de oder Tel:09663/3453898) gibt es hierfür leuchtend orange Banderolen, welche zur Markierung um die Leitplanke oder am Begrenzungspfosten befestigt werden können, damit die Aufprallstelle schneller gefunden wird. Es gibt dort auch einen ausführlichen Flyer zum Thema „Wildunfälle“.
Bleiben Sie achtsam!