Ausflug zum Hortus Insectorum und Hortus Felix am 28.07.2019

Ende Juli besuchten einige BN-Mitglieder den Hortus Insectorum in Bayerberg. Markus Gastl erklärte während seiner eineinhalbstündigen Führung, wie wichtig einheimische Pflanzen im Garten zur Erhaltung der Artenvielfalt sind. Er erklärte sein Insektenhotel am Hauseingang, aber auch die vielen Naturmodule im Garten wie Steinpyramiden, Sandnistplätze, Eidechsenburg, Benjeshecke oder Totholzhaufen. Man konnte gut beobachten, dass an vielen Stelen die Wildbienen im Sandboden nisten. Einige Schmetterlinge schwebten über dem ungemähten Teil der Wiese, in der viele Wiesenskabiosen, Wiesenflockenblumen und viele andere Wildblumen blühten.
Auch sein naturnaher Teich ohne Fischbesatz ist ein wichtiger Lebensraum für Gartentiere. Am Ufer ließen sich sogar zwei Gelbbauchunken blicken.
Nach dem Mittagessen in der Pizzeria Lucania in Herrieden, besuchten einige noch den Hortus Felix, den Permakulturgarten von Markus Gastl, am Ortsrand von Herrieden. Markus Gastl zeigte, wie er die komplette Wiesenmahd aus dem Hortus Insectorum als Mulchmaterial in Form der Mulchwurst für den Gemüseanbau verwendet. Dort findet man Schlüssellochbeete (Keyhole-Beete), Kraterbeete und
Vulkanbeete als besondere Formen der Kompostwirtschaft und Nährstoff-Rückgewinnung. Aufgrund des starken Gewittergusses musste die Führung allerdings schon nach einer Stunde abgebrochen werden, aber es gab trotzdem viel zu sehen und wird allen in guter Erinnerung bleiben.


Blühende Gärten beim Dorffest Hemhofen am 21.7.2019

Beim Dorffest der Gemeinde Hemhofen stellten wir das Thema "Blühende Gärten" in den Vordergrund.
Anhand von 2 Beispielen zeigten wir an unserem Stand, mit welchen recht einfachen Methoden ein naturnaher, zugleich auch pflegeleichter Garten entstehen kann.


Naturerlebnistag für Konfirmanden 2019

Auch im Jahr 2019 haben Mitglieder der BN-Ortsgruppe in Zusammenarbeit mit der ev. Kirche einen Naturerlebnis-Nachmittag organisiert.

Über 30 Jugendliche aus Röttenbach, Hemhofen und Heroldsbach nahmen teil.


ES REICHT! KRITIK AN WEITEREM GEWERBEGEBIET IN RÖTTENBACH

Mit einer Fotoaktion gegen die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes "Süd im Sand II" in Röttenbach machten VertreterInnen des Bund Naturschutz am 13. März 2019 auf den anhaltenden Flächenverbrauch und die Landschaftsverschandelung in Bayern aufmerksam. Die Akteure bedeckten eine landwirtschaftliche Nutzfläche in drei Minuten mit 250 Quadratmeter dunkler Folie."Wir wollen zeigen, wie viel Fläche in Bayern Tag und Nacht unwiederbringlich verloren geht." In 3 Minuen werden genau 250 Quadratmeter Fläche in Bayern verbraucht. Tag und Nacht, rund um die Uhr, das ganze Jahr", so Helmut König, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Höchstadt-Herzogenaurach. "Wir appellieren an die Gemeinde Röttenbach, die Zerstörung wertvoller Lebensräume von gefährdeten und geschützten Arten wie Zauneidechse und Laubfrosch nicht noch zu forcieren", so Tom Konopka, mittelfränkischer BN Regionalreferent. "Das Volksbegehren 'Rettet die Bienen' hat gerade erst gezeigt, dass das Thema ernster genommen werden muss."Die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes soll nach Angaben der Gemeinde Röttenbach für die Ansiedelung von neuen Gewerbe- und Industriebetrieben sowie der baulichen Erweiterung von zwei Betrieben und der Umsiedelung eines Gewerbebetriebs genutzt werden.

11 m hoch und 75 m lang

Dabei könnten nach den Angaben in der Begründung zum Bebauungsplan "Süd im Sand II" Gewerbegebäude mit einer maximalen Gebäudehöhe von bis zu 11 m und einer Gebäudelänge von 50 bis zu 75 Metern direkt am Ortseingang von Röttenbach gebaut werden.

Planung steht im Widerspruch zum Baugesetzbuch

Generell steht das Vorhaben "Erweiterung des Gewerbegebietes" im Widerspruch zum Baugesetzbuch, das vorrangig Innenentwicklung vorschreibt, und zu den Zielen der Staatsregierung, die den Richtwert 'maximal 5 Hektar proTag' in den Koalitionsvertrag geschrieben hat. Es widerspräche auch den Zielen des Bündnisses zum Flächensparen, die vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und vom Ministerium des Inneren propagiert werden. Mit dem "Bündnis zum Flächensparen", dem mittlerweile über 40 Partner, z. B. Staatsregierung, kommunale Spitzenverbände, Kommunen, Kirchen und Umweltverbände angehören, soll der Flächenverbrauch reduziert werden. Dazu gehören Projekte wie das "Kommunale Flächenressourcen-Management", das gerade die Innenentwicklung vorantreiben soll.

Flächenverbrauch hat in Bayern sogar noch zugenommen

Erst am 15.11.18 gab das Landesamt für Statistik bekannt, dass der Flächenverbrauch für Siedlungs- und Verkehrszwecke in 2017 in Bayern um 20 % auf 11,7 Hektar täglich gestiegen ist. Das sind 117.000 Quadratmeter pro Tag oder 81 Quadratmeter pro Minute. Immense Naturflächen gehen dadurch verloren - und damit die Naturräume, die von allen Lebewesen dringend als Lebensraum benötigt werden. Aus Sicht des BN wird die Planung vor allem abgelehnt, weil besonders schützenswerte Landschaftsteile zerstört und beeinträchtigt würden. Hierzu zählen insbesondere erfasste extensiv genutzten Wiesen- und Weidenflächen und die angrenzenden Weiher. Durch die geplante Versiegelung bzw. Überbauung käme es zu erheblichen Beeinträchtigungen der Schutzgüter. Selbst aus dem Umweltbericht der Gemeinde Röttenbach kann man entnehmen, dass im Plangebiet die Boden- und Wasserfunktionen unwiederbringlich verloren gingen und stark beeinträchtigt würden. Die Bebauung des Plangebietes würde zu einer Änderung des Oberflächenwasserabflusses führen, wodurch es zu einer Beeinträchtigung der tiefer gelegenen Feuchtfläche südlich des Plangebietes kommen könnte.


Angeln am Weiher

Mit großer Begeisterung "angelten" die Kinder der "Naturbande" die von einer Mähaktion verbliebenen Pflanzenreste.  Sie erfuhren von den Betreuern, warum der Weiher gesömmert werden musste und warum er so "wild aussieht". Der Unterschied zu den aufgeräumten angrenzenden Weihern war ihnen aufgefallen und so erfuhren sie, dass das Schilf ganz wichtig ist für die Vogelwelt und die Karpfen sich unter Wasser darin verstecken können.


10 Milliarden - wie werden wir alle satt: BN-Kino am Do 15.11.2018 um 19:30 im Bürgertreff Röttenbach

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?


Naturbande mit Stockbrot

Wieder viel Spaß in der freien Natur hatten die Kinder der JBN-Kindergruppe "Naturbande" beim Spielen und Stockbrot-Grillen in Röttenbach. 


Apfelernte in Hemhofen

Bei sonnigem Herbstwetter hatten die Kinder viel Spaß.

... und die Erwachsenen nicht minder. 

 

 


Apfelernte mit der BN-Jugendgruppe in Hemhofen

Sommerfest am Lerchenbühl

Ausgelassene Stimmung, herrliches Wetter beim BN-Sommerfest am Lerchenbühl, perfekt organisisert von Agnes und Hartmut Strunz. 


Naturerlebnistag für Konfirmanden 2018

Auch im Jahr 2018 veranstaltete die BN-Ortsgruppe Röttenbach-Hemhofen wieder einen NATURERLEBNISTAG für Konfirmanden aus den Gemeinden Hemhofen, Heroldsbach und Röttenbach.   

Blind führen
Blind führen
Gottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
Holzarten bestimmen
Holzarten bestimmen
Kuchenpause
Kuchenpause
Nisthilfen bauen mit Schilf
Nisthilfen bauen mit Schilf
Spuren erkennen
Spuren erkennen
Tisch und Plakate
Tisch und Plakate
Baumhöhe messen
Baumhöhe messen

Kindergrupe: Abfall und "Samenbomben" 21.06.2018

Kinder sprechen mit Röttenbachs Bürgermeister Ludwig Wahl zum Thema Abfall
Kinder sprechen mit Röttenbachs Bürgermeister Ludwig Wahl zum Thema Abfall
"Samenbomben" herstellen
"Samenbomben" herstellen
"Samenbomben" herstellen
"Samenbomben" herstellen

Artenvielfalt in der Weiherlandschaft entdecken - Aktion für junge Familien

Die Artenfülle der Natur vor der Haustür entdecken.

Über 100 teils sehr seltene Tier- und Pflanzenarten entdeckten die jungen Familien zusammen mit ihren Kindern am Sonntag, 10. Juni in der Röttenbacher Weiherlandschaft bei der „Entdeckertour“, zu der Andrea Wahl, die neue Vorsitzende der BN-Ortsgruppe und Wolfgang Schwering als ehemaliger Vorsitzender eingeladen hatten. Es ging darum, die Artenvielfalt in einer typischen Weiherlandschaft kennenzulernen und zu dokumentieren. Anhand von vorbereiteten Bestimmungsblättern, Büchern und mit fachkundiger Hilfe von BN-Mitgliedern bestimmten die Kinder mit ihren Eltern Tiere und Pflanzen entlang der Röttenbacher Weiherkette.
Selbst für BN-Fachleute war es spannend: neben Rückenschwimmern, Libellenlarven und Stabwanzen wurde der „kurzschwänzige Bläuling“ – bis vor kurzem noch auf der Roten Liste der seltenen Arten - ebenso aufgespürt, wie der „große Goldkäfer“, eine echte Rarität in Franken.

Zwischendurch gab es für die Jüngsten abwechslungsreiche Spiele. "Ich bin begeistert, wie gut diese Veranstaltung angenommen wird. Wir wollen das Angebot für junge Familien auch künftig noch weiter ausbauen" sagte Andrea Wahl.

Andrea Wahl
Andrea Wahl
Wolfgang Schwering
Wolfgang Schwering

Neuer Vorstand in der BN-Ortsgruppe

Andrea Wahl (r) 1. Vorsitzende, Birgit Schwering (l) stv. Vorsitzende
Andrea Wahl (r) 1. Vorsitzende,
Birgit Schwering (l) stv. Vorsitzende
vlnr: Birgit Schwering, Andreas Niedling, Bettina Badstuber, Hubert Amon, Andrea Wahl, Alfons Zimmermann
vlnr: Birgit Schwering, Andreas Niedling, Bettina Badstuber, Hubert Amon, Andrea Wahl, Alfons Zimmermann

Seit 17. Mai 2018 gibt es einen neuen Vorstand der BN Ortsgruppe Röttenbach-Hemhofen.


Andrea Wahl - 1. Vorsitzende
Birgit Schwering - stellvertretende Vorsitzende
Andreas Niedling - Kassenwart
Alfons Zimmermann - Schriftführer
Bettina Badstuber - Beisitzer
Hubert Amon - Beisitzer

Für 30-jährige Verbandstreue wurden mehrere Mitglieder ausgezeichnet
Für 30-jährige Verbandstreue wurden mehrere Mitglieder ausgezeichnet

Naturbande hilft dem Ameisenlöwen - Mai 2018

Ausgerechnet auf dem Gelände an den ehemaligen Reitställen am Forchheimer Weg in Röttenbach, wo sich die „Naturbande“, die Kindergruppe des Bund Naturschutz Ortsgruppe Röttenbach-Hemhofen regelmäßig trifft, gibt es ein sehr interessantes Insekt: den Ameisenlöwen, eine Larve der Ameisenjungfer. Genau dort werden allerdings viele Hunde Gassi geführt aber die Hunde können von den „Löwen“ nicht wissen. So werden diese für die 15 Kinder interessanten Bauten immer wieder zerstört, mit denen die Larven auf Beutefang gehen. Die Trichterbauten findet man nur im trockenen lockeren Sand. Unter dem Überdach der alten Reitstallboxen ist es deswegen für sie ideal. Aber nach einem Hundebesuch müssen sie dann immer wieder von vorne anfangen.

Deswegen haben die Kinder nun ein Schild aufgestellt, um über die Ameisenlöwen aufzuklären und zudem ein Absperrband angebracht, in der Hoffnung, dass nun das Herrchen ein wenig mit aufpasst.


GEO-Tags der Natur - Entdeckertour rund um die Weiherlandschaft - Juni 2018

Im Rahmen des 20. GEO-Tags der Natur lädt die Ortsgruppe des BN alle Familien in Röttenbach und Hemhofen am Sonntag, den 10.06.2018, um 14:00 Uhr zu einer Entdeckertour rund um die Weiherlandschaft in Röttenbach ein.

mehr dazu


Vogelstimmenwanderung mit Hartmut Strunz am 5.5.2018

15 Teilnehmer erfreuten sich bei der von Hartmut Strunz geführten Vogelstimmenwanderung rund um Röttenbach der zahlreichen Vogelstimmen. Wenn wir richtig gezählt haben, waren es gut 40 verschiedene Arten!

Amsel
Bachstelze           
Blässralle / Blässhuhn 
Blaumeise             
Buchfink             
Dorngrasmücke         
Elster                 
Feldlerche  
Feldsperling       
Fitislaubsänger     
Gartengrasmücke     
Girlitz             
Goldammer            
Goldhähnchen         
Graureiher          
Grünfink             
Hausrotschwanz         
Haussperling         
Kleiber             
Kohlmeise             
Kolbenente             
Lachmöwe             
Mönchsgrasmücke     

Neuntöter             
Rabenkrähe             
Rauchschwalbe         
Rebhuhn             
Reiherente             
Ringeltaube         
Rohrammer             
Rotkehlchen         
Schwarzspecht         
Singdrossel         
Star                 
Stieglitz             
Stockente             
Teichrohrsänger     
Türkentaube         
Turmfalke     
Weißstorch      
Zaunkönig             
Zilpzalp             


Dammverbreiterung an Pfarrweiher

Die Pflege des "BN-Weihers" geht weiter.

 

 

 

Behutsam wird der Weiher entschlammt und der Damm verbreitert. (28.3.2018)


Baumschnitt in Hemhofen

Gerade alte Bäume brauchen regelmässige Pflege. Am 10.2.2018 haben wir unter Leitung von Barbara Suck  in Hemhofen ältere Öbstbäume geschnitten und dabei auf behutsamen Rückschnitt geachtet, um den Wachstumsanreiz auf angemessenem Niveau zu halten.


JBN mit sehr aktiver Kindergruppe "Naturbande" - eine Erfolgsgeschichte

Reges Interesse gleich am Anfang

Am Freitag dem 24. März 2017 fand eine Informationsveranstaltung zur Gründung einer neuen Kindergruppe in Röttenbach Forchheimer Weg bei den alten Pferdeställen statt. Auch die Bürgermeister Ludwig Wahl von Röttenbach und Ludwig Nagel aus Hemhofen waren zugegen und begrüßten die Idee, mit einer neuen Kindergruppe den Kleinen die Natur näher zubringen. Nach anfangs nur wenig Anmeldungen kristallisierte sich schnell ein harter Kern von teilnehmenden Kindern heraus. Bei den ersten Treffen war als Experte Hubert Amon dabei und konnte mit seinem Wissen über die Teiche interessante Details vermitteln. Selbst ein kleiner Bach birgt viele Geheimnisse und bietet genug Ausbeute zum Beobachten in den Becherlupen. Die anschließende Ruhepause mit selbstgebackenen Muffins von Ulla ist ein Höhepunkt von jedem Treffen. Auch Helmut Eisfeld unterstützt bei der Betreuung und erlebt mit wie viel Lebewesen die Kinder in einem Stück Wiesenboden oder Waldboden finden.

Kunst und Natur
Ein eigenes Banner brauchen wir noch und die Kinder wollen es selbst gestalten. Biggi Liebich stellt dazu jede Menge Stifte, Tuch- und Seidenmalfarbe zur Verfügung. Das Ergebnis auf einem alten Betttuch ist schon recht zufriedenstellend und Ergänzungen fehlender Kinder werden folgen.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch bei Familie Knoll wo Sigmund Interessantes über die Bienenzucht erzählt. Es ist aufregend selbst einmal eine Bienenwabe in der Hand zu halten und die anschließende Kostprobe des reinen Bienenhonigs kann nicht lange genug dauern.

Basteln, Wald und Weiher
Beim nächsten Treffen sind handwerkliche Fähigkeiten gefragt. Die Kinder sägen aus Sperrholz die Vorder- und Rückseiten für ihre Naturtagebücher. Mit Unterstützung durch die Erfahrenen geht alles gut und das Erste-Hilfe-Set bleibt unbenutzt. Bei Regenwetter bietet ein schnell aufgebauter Pavillon Schutz und die Naturtagebücher können fertiggestellt werden. Eine besondere Attraktion in Röttenbach ist der BN-Weiher. Hubert kann zu dem naturnah belassenen Gewässer viele Hintergrundinformation liefern. Bei einem weiteren Treffen ist Hartmut Strunz zu Gast. Als Experte kann er alle Bäume und Sträucher identifizieren und bring uns die Besonderheiten von Blättern und Früchten bei. Wenn man die Blätter vom Hartriegel ganz vorsichtig quer zu ihrer Achse auseinanderreißt und dann in Achsrichtung auseinanderzieht, ist etwas Verblüffendes zu beobachten: der Saft im Blatt zieht kaum sichtbare Fäden, die erstarren und die Hälften wie von Zauberhand aneinander halten. Eine neue Erfahrung für viele Kinder ist das blind führen lassen. Dabei ist Vertrauen auf den Führenden die wichtigste Voraussetzung.

Bäume und Pilze
Ein Waldspaziergang mit Förster Stefan Stirnweiß ist ein neues Highlight. Er erzählt eine aufregende Geschichte von den verschiedenen Pilzarten und ihrem Zusammenleben mit den Bäumen. Wenn ein Mörderpilz bei einem Baum anklopft und sich scheinheilig nach seinem Befinden erkundigt halten die Kinder vor Spannung den Atem an. Gott sei Dank gibt es auch Freundschaftspilze die die Bäume unterstützen und mit Nährstoffen versorgen.

Spaß und Spiel
Was gibt es schöneres im Spätherbst als ein Kartoffel- und Stockbrotfeuer. Diesmal sind auch die Eltern der Kinder mit dabei und testen die zum Teil etwas verkohlten Leckereien. Da es allen Spaß gemacht hat gibt es nochmal ein Event mit Feuer veranstaltet von Familie Wahl.
Auf dem Weg zum Abschlußtreffen kommen wir wieder am BN-Weiher vorbei der immer wieder neue Eindrücke vermittelt. Im Bürgertreff bekommen die Betreuer auch ein Dankeschön in Form von Plätzchen und weiteren Leckereien. Die Kinder basteln kleine Figuren aus  Kastanien, Stoffresten und Holzspießen. Mit den selbstgemalten Gesichtern entstehen hierbei die unterschiedlichsten Charaktere.  Ein Schlussspiel „Fang den Hut“ ist noch in vollem Gange als die Eltern zur Abholung der Kinder eintreffen. Das wird im neuen Jahr bestimmt wiederholt und perfektioniert. Nun ist ein Monat Winterpause bis zum nächsten Treffen und alle sind gespannt was uns das Jahr 2018 bringt. 


Pflege des Pfarrweihers in Röttenbach

Der vom BN bewirtschaftete Pfarrweiher wird für die Entschlammung vorbereitet. Damit diese maschinelle Bearbeitung leichter fällt, mähten 8 tatkräftige Helfer das Schilf entlang des Weiherdamms. Ein Restbestand bleibt jedoch bestehen, um den Vögeln Schutz zu bieten, die auch in dieser Jahreszeit (Anfang Dezember) noch recht aktiv waren. 

Apfelernte in Hemhofen

Die Ernte fiel diesmal etwas üppiger aus als sonst. Dennoch wird bald wieder ein Pflegeschnitt fällig, damit die Bäume nicht "verkahlen" und weiterhin schmackhafte Äpfel wachsen.


BN beim Dorffest Hemhofen 2017 - Naturnahe Gärten

Unser Stand beim Dorffest in Hemhofen stand unter dem Motto "Naturnahe Gärten".
Zwei "Schaukästen" und Fotos aus den Nachbarorten unterstützten die Aktion.


Naturdetektive entdecken den Wald - eine Fahrradrallye für die ganze Familie

Am Sonntag dem 25.6. veranstaltete der Bund Naturschutz eine Fahrradrallye im nahegelegenen Markwald. Neun Teams mit insgesamt 27 Teilnehmern jeden Alters starteten am Reitstall in Röttenbach, um die Natur zu erkunden und die spannenden Fragen zu beantworten. Spiel und Spaß kamen natürlich auch nicht zu kurz.
Jedes Team suchte sich einen Namen. So starteten beispielsweise die "Blindschleichen" mit der "Wolfsbande", den "Greenpies" und den "Ringelnattern" zur Radtour. Gleich am Start gab es eine "Chinesenrallye" bei der die Kinder und Erwachsenen "Schriftzeichen" folgen mussten um zur ersten Station zu gelangen. Vorbei an verschiedenen Biotopen und interessanten Pflanzen ging es zum ersten Kontrollpunkt in der Nähe des Waldkindergartens. Hier gab es Erfrischung und das beliebte Kirschkern-Spucken mit frischen fränkischen Kirschen.

Erfrischt ging es nun weiter durch den Wald zur "Teufelskirche", wo der zweite Kontrollpunkt gelegen war. Die Kinder und ihre Eltern konnten sich dort eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht ausdenken, in dem der schaurige Name des Waldabschnittes vorkommt.

Der letzte Kontrollpunkt lag am Naturschutzgebiet "Schübelsweiher", einem wichtigen Teil des Moorweiherprojektes. Aufgrund des derzeit geltenden Betretungsverbots konnte der Weiher natürlich nur aus der Ferne betrachtet werden, aber an der Infotafel informierten sich die Teilnehmer über die Flora und Fauna des wertvollen Biotops. Von hier aus ging es durch den Wald zurück zum Startpunkt. Aus unterwegs gesammelten Naturmaterialien bauten die Teilnehmer kleine Boote und testeten deren Schwimmfähigkeit. Auch konnten sich Jung und Alt mit verschiedenen Tieren im Weitsprung messen. So konnten die Kleinen die Sprungweite einer Maus erreichen während die Erwachsen mit dem Fuchs konkurrieren wollten. Am Ende der Rallye stand natürlich eine Preisverleihung. Alle Teams bekamen eine Urkunde und kleine Präsente vom Bund Naturschutz überreicht.


Maisacker zu Streuobstwiese

In der Flur westlich von Röttenbach, am Rinnigweg hat Karl-Heinz Baumüller im Herbst mit einer großen Schar von Helfern, auch vom Bund Naturschutz, auf einem ehemaligen Maisacker eine Streuobstweise mit 38 Obstbäumen und  drei Heckenstücken angepflanzt. Im kommenden Frühling wird noch eine blumenreiche Wiese angesät. Dann heißt es nur noch warten und zuschauen bis die Bäume Früchte tragen und sich ein neuer wertvoller Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren entwickelt.

Organisiert hat die Pflanzung der Landschaftspflegeverband Mittelfranken. Fördergelder gibt es dafür vom Bayerischen Umweltministerium und vom Bezirk Mittelfranken.

Wer auch Interesse hat für sich und nachfolgende Generationen einen bleibenden Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen zu leisten kann sich an den Landschaftspflegeverband wenden (info@lpv-mfr.de, www.lpv-mfr.de).


Biotoppflegeaktion

Um die wertvollen Sandmagerflächen von aufkommenden Büschen freizuhalten, veranstaltetet wir am 29.10. eine Biotoppflegeaktion. Mit Motorsensen, Rechen, Gabeln wurde die Fläche entbuscht.


„Die Eiche – eine heikle Diva“

Unter dem Motto: „Die Eiche – eine heikle Diva“ veranstaltete die BN-Ortsgruppe Röttenbach-Hemhofen eine Fahrradtour zu verschiedenen Eichenbeständen rund um Neuhaus. Stefan Stirnweiss erläuterte am Samstag, den 23.07.2016 an mehreren ausgewählten Exkursionspunkten, warum die Eiche naturschutzfachlich und forstwirtschaftlich so wertvoll ist. Dabei ging er auf ihre besonderen Eigenschaften und auch auf ihre ganz speziellen Bedürfnisse ein. Er räumte mit manchem Vorurteil auf. Eines davon lautete: Die Eiche sei so langsam im Wachstum und lohne deswegen kaum. Am Beispiel von Jahresringen überzeugte er die Radfahrer vom Gegenteil. Die Tour führte auch zum "Bucher Wäldchen" mit der seltene Flatterulme. 

Stefan Stirnweiss leitete die Exkursion
Junge Eiche
Bodenprobe
Insekten greifen einzelne Bäume an
Eichen wachsen schneller und bringen höheren Ertrag als allgemein bekannt.
Flatterulme mit ihren typischen Brettwurzeln

Naturerlebnis mit Konfirmanden 2016

Auch in diesem Jahr veranstaltete die BN Ortsgruppe einen Naturerlebnistag für Konfirmanden, diesmal aus der Evang. Kirchengemeinde Hemhofen und deren Konfigruppen Heroldsbach, Röttenbach und Hemhofen.

  • "Schöpfung bewahren" hiess es an einer der Stationen. Dort wurden gebohrt, gesägt und gehämmert für Unterschlupf von Insekten, sowie Futterkästen zur Vogelbeobachtung.
  • "Leben im und am Weiher": mit Kescher erforschten die Jugendlichen unter fachkundiger Betreuung das Leben unter Wasser.
  • Welche Stäucher, Bäume, Beeren kommen bei uns vor? Welche waren schon immer heimisch, welche sind erst kürzlich hinzugekommen?
  • "Achtsamkeit und Fühlen": Wie fühlt sich Natur "mit allen Sinnen" an? Welcher Baum verbirgt sich hinter der rauhen Rinde?
  • Auch Spaß und Spiel war dabei, mit dem altbekannten Wikingerspiel.

Eine Andacht unter freiem Himmel rundete den Tag ab.


Vogelstimmenwanderung am Samstag, 4.6.2016

Bild 1
( ) Pirol
( ) Goldammer
( ) Erlenzeisig
Bild 1
( ) Pirol
( ) Goldammer
( ) Erlenzeisig
Bild 2
( ) Graugans
( ) Kanadagans
( ) Nilgans
Bild 2
( ) Graugans
( ) Kanadagans
( ) Nilgans
Bild 3
( ) Tannenmeise
( ) Haussperling
( ) Grauschnäpper
Bild 3
( ) Tannenmeise
( ) Haussperling
( ) Grauschnäpper
Bild 4
( ) Buntfink
( ) Distelfink (Stieglitz)
( ) Buchfink
Bild 4
( ) Buntfink
( ) Distelfink (Stieglitz)
( ) Buchfink
Bild 5
( ) Neuntöter
( ) Eichelhäher
( ) Misteldrossel
Bild 5
( ) Neuntöter
( ) Eichelhäher
( ) Misteldrossel
 

Am Samstag den 4.6.2016 luden der Landesbund für Vogelschutz und der
Bund Naturschutz in Bayern e.V. zur Vogelstimmenwanderung mit Hartmut Strunz ein.
Treffpunkt: Parkplatz am Friedhof Röttenbach.
Wir wanderten vorbei an den Weihern und durch Wald und Flur
Ein kleines Quiz:
Welche heimischen Vögel sind in den fünf Bildern gezeigt?

Die Auflösung gab es am Samstag bei der Wanderung.

Wolfgang Schwering

 

 


Naturkunde am Weiher

Naturkunde am Weiher
Naturkunde am Weiher

„Der war ja ganz schön glitschig“ meinte Jeremy, als er den lebendigen Karpfen angefasst hatte. Er war mit seiner Klasse 2a der Grundschule Röttenbach unter der Leitung von Frau Hoyer an den Kirchenweiher in Röttenbach gekommen. Einen Karpfen und andere Fische hatte Robert Sandel zur Anschauung in einem großen Eimer zur Verfügung gestellt.

Hubert Amon vom Bund Naturschutz hatte sich bereiterklärt, eine Naturkundestunde am Weiher zu gestalten. Dieser Weiher ist vom BN gepachtet und wird anders bewirtschaftet als die Weiher, die einen wirtschaftlichen Ertrag erbringen sollen. „Karpfen pur Natur“ ist das Motto.

Die Karpfen ernähren sich allein von dem, was der lebendige Weiher an Plankton von Natur aus anbietet. Es ging bei der Stunde aber nicht nur um den Karpfen, sondern um den gesamten Lebensraum des naturbelassenen Weihers.

Die Kinder sahen Blesshühner mit ihren Jungen, hörten den Schilfrohrsänger, lernten etwas über den Bisam und warum der Schwan nicht mehr am Weiher brütet. Die Kinder waren gut vorbereitet auf die kleine Exkursion und konnten beispielsweise alle Flossen eines Fisches namentlich benennen.
Nach einer lebendigen Stunde ging es zurück ins Klassenzimmer.

Foto und Text von: Helmut Eisfeld, Buchenring 31 91341 Röttenbach Tel 09195 2710, E-Mail: eisfeld-h@t-online.de


BN Familien-Radtour rund um Röttenbach und Hemhofen

Am Sonntag, den 14.06.2015 veranstaltete der BN wieder ein Familien-Radtour. Über 22 Teilnehmer erkundeten aktuelle und Naturschutzprojekte vergangener Jahre.  


Vogelstimmenwanderung mit Hartmut Strunz

BN Weiherpflege in Röttenbach


alte Obstbäume pflegen

Hemhofen, am Ortsausgang nach Heppstädt

Kopfweiden pflegen

BN unterstützt Landschaftpflegeverband bei Pflegemaßnahmen

Am Rande der an der Hannberger Straße gelegenen "Südöstlichen Hirtenweiher" wachsen entlang des südlichen Grabens Kopfweiden, die im Rahmen von Pflegemaßnahmen durch den LPV geschnitten wurden. Am Samstag den 21.2 und 28.2. unterstützte die Ortsgruppe Röttenbach-Hemhofen den LPV,  indem fleißige Helfer das Schnittgut zusammentrugen usn am Grabenrand an mehreren Stellen aufhäuften. Diese Haufen dienen bis zum Herbst als Versteck und Nistplatz für verschiedenste Vogelarten. Im Herbst werden diese Haufen dann fachgerecht durch die vom LPV beauftragten Landwirte eingesammelt und kompostiert.

Röttenbacher Storch zieht nach Hemhofen

Der 1986 geborene präparierte männliche Storch war seit 1995 in Röttenbach und verunglückte im Alter von 23 Jahren im Mai 2009 in einem Strommasten unweit der Röttenbacher Schule. Auf Wunsch der Schule musste er wegen räumlicher Veränderungen wieder abgeholt werden und verbleibt als willkommene Leihgabe in der Schule Hemhofen.