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Amphibienschutz

Was machen wir da?

Amphibien wandern im zeitigen Frühjahr aus ihrem Winterquartier (meist Wald) zu ihren Brutstätten (Weihern).

Ca. 40 Ehrenamtliche, manchmal auch Schulkinder, sammeln von Ende Februar bis oft in den April die Amphibien aus den ebenerdig versenkten Eimern vor einem engmaschigen Kunststoffzaun, in den sie bei ihrer Wanderung entlang des Zauns fallen. Sie werden nach Arten gezählt und zu den Weihern auf der gegenüberliegenden Straßenseite entlassen. Jährlich werden so ca. 14.000 Amphibien alleine bei uns  gerettet. Nur zum Laichen wandern alle Amphibien bei den ersten warmen Frühlingstagen (oft beim ersten warmen Regen) fast gleichzeitig los. Auf dem Rückweg lassen sie sich dann mehr Zeit, und verteilen sich somit über einen größeren Zeitraum. Daher ist die Rückwanderung nicht so gefährlich wie die Wanderung zum Teich am Anfang des Jahres.

Unsere Amphibienübergänge im Kreisgebiet

Eine Übersicht

StreckeStraßeLängeAnz SammlerAmhibien 2020
Niederndorf-ObermichelbachERH 25500 m81492
Mühlhausen-AlbachERH 34400 m1241
Ailersbach-BoxbrunnERH 27150 m466
Nankenhof-OberreichenbachERH 15200 m185508
Ailsbach-BuchfeldERH 22500 m1171
Röttenbach-BaiersdorfERH 5200 m4282
Zeckern, KöhlerstraßeHemhofen100 m126
Großenseebach-UntermembachGroßenseebach50 m653
Niederlindach-HesselbergHeßdorf200 m2192
Zentbechhofen 300 m2302
Atzelsberg-RathsbergERH 7600 m1438

Die Strecken

Niederndorf-Obermichelbach

Seit 2017 und verstärkt seit 2018 haben wir das Problem, dass der Weiher aufgrund der Trockenheit nicht mehr genug Wasser führt. Aktuell wird versucht, was möglich ist noch zu retten. Es besteht die Gefahr, dass die Population von ca. 1000 wandernden Amphibien mit den Jahren ausstirbt.

Mühlhausen-Albach

Ailersbach-Boxbrunn

Nankenhof-Oberreichenbach

Ailsbach-Buchfeld

Röttendorf-Baiersdorf

Zeckern

Großenseebach-Untermembach

Niederlindach-Hesselberg

Zentbechhofen

Atzelsberg-Rathsberg