Amphibienschutz

Was machen wir da?

Leeren der Eimer
Manchmal sind auch absolute Raritäten dabei
Stau vorm Eimer

Amphibien wandern im zeitigen Frühjahr aus ihrem Winterquartier (meist Wald) zu ihren Brutstätten (Weihern).

Ca. 40 Ehrenamtliche, manchmal auch Schulkinder, sammeln von Ende Februar bis oft in den April die Amphibien aus den ebenerdig versenkten Eimern vor einem engmaschigen Kunststoffzaun, in den sie bei ihrer Wanderung entlang des Zauns fallen. Sie werden nach Arten gezählt und zu den Weihern auf der gegenüberliegenden Straßenseite entlassen. Jährlich werden so ca. 14.000 Amphibien alleine bei uns  gerettet. Nur zum Laichen wandern alle Amphibien bei den ersten warmen Frühlingstagen (oft beim ersten warmen Regen) fast gleichzeitig los. Auf dem Rückweg lassen sie sich dann mehr Zeit, und verteilen sich somit über einen größeren Zeitraum. Daher ist die Rückwanderung nicht so gefährlich wie die Wanderung zum Teich am Anfang des Jahres.

Unsere Amphibienübergänge im Kreisgebiet

Eine Übersicht

StreckeStraßeLängeAnz SammlerAmhibien 2018
Niederndorf-ObermichelbachERH 25500 m102675
Mühlhausen-AlbachERH 34400 m1628
Ailersbach-BoxbrunnERH 27150 m521
NankendorfERH 15200 m158714
Ailsbach-BuchfeldERH 22500 m1231
Röttenbach-BaiersdorfERH 5200 m472
ZeckernHemhofen100 m182
Großenseebach-UntermembachGroßenseebach50 m4338
Niederlindach-HesselbergHeßdorf200 m4551
da fehlt noch eine

Die Strecken

Niederndorf-Obermichelbach

Seit 2017 und verstärkt seit 2018 haben wir das Problem, dass der Weiher aufgrund der Trockenheit nicht mehr genug Wasser führt. Aktuell wird versucht, was möglich ist noch zu retten. Es besteht die Gefahr, dass die Population von ca. 1000 wandernden Amphibien mit den Jahren ausstirbt.

Mühlhausen-Albach

Ailersbach-Boxbrunn

Nankendorf

Ailsbach-Buchfeld

Röttendorf-Baiersdorf

Zeckern

Großenseebach-Untermembach

Niederlindach-Hesselberg

Da fehlt noch eine