Aktuelles

30.08.2019 - Unerwartet, und für uns unfassbar, ist Siegfried Liepelt am Samstag, den 24.08.2019 mit 70 Jahren nach kurzer und plötzlicher Krankheit verstorben. Tief bewegt nehmen wir Abschied von einem... weiter

17.07.2019 - Am 11. Juli 2019 verlieh der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber den „Grünen Engel“ an Mittelfränkische ehrenamtliche Naturschützer. Darunter auch ein Mitglied unserer...

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20.03.2019 - Neue Gesichter im Führungsteam der BN-Kreisgruppe. weiter

13.12.2018 - Der BUND Naturschutz in Bayern, der Landesbund für Vogelschutz, Greenpeace Bayern, die Gregor Louisoder-Stiftung und der Verein Nationalpark Steigerwald kritisieren zusammen mit dem WWF Deutschland... weiter

10.12.2018 - Neu: schauen Sie sich die Videos über den Verlauf der Südumfahrungs-Strecke an - Sie sehen alles aus einer ganz anderen Perspektive. weiter

Naturschutzpreis 2018 geht nach ERH

Südlicher Wasserschlauch (Bild: W. v. Brackel)
Südlicher Wasserschlauch (Bild: W. v. Brackel)

Am 27.7.2018 verlieh der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber den Bayerischen Biodiversitätspreis an vier Teichbesitzer-Familien aus dem Aischgrund.

Die BUND Naturschutz Kreisgruppe Höchstadt-Herzogenaurach gratuliert den Preisträgern herzlich und dankt für ihren tatkräftigen Einsatz. Unser Dank geht auch an den Landschaftspflegeverband Mittelfranken und die Untere Naturschutzbehörde.

Ausgezeichnet wurden Familie Geier (Krausenbechhofen), Familie Hollmann (Höchstadt/Nankendorf), Familie Schuhmann (Adelsdorf/Lauf) und Familie Sponsel (Möhrendorf) für das Projekt "Moor- und Himmelsweiher im Aischgrund".

Der Landschaftspflegeverband Mittelfranken hatte die vier privaten Teichbesitzer in der Aischgründer Teichlandschaft im Wettbewerb vorgeschlagen. Ihnen gehören sogenannte „Himmelsweiher“, die nur von Oberflächenwasser der Umgebung und von Regenwasser gespeist werden. Als nährstoffarme Teiche sind sie besonders interessant für den Naturschutz. Die Familien engagieren sich seit vielen Jahren mit teils mühevoller Arbeit für den Erhalt dieser Kleinodien der biologischen Vielfalt. Mit ihrem Verständnis und ihrer Bereitschaft zur Extensivierung ist es gelungen, vom Aussterben bedrohte Arten zu erhalten, darunter bundesweit einzigartige Laichkrautbestände, mehrere Wasserschlauch- und Moorlibellenarten sowie die besten Bestände des Moorfrosches in Mittelfranken.

Weiter wurden ausgezeichnet:

  • Stiftung KulturLandschaft Günztal für das Projekt "Tümpelkampagne"
  • Bund Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe Mühldorf am Inn für das Projekt: "Büffel als Biobagger – Anlage und Erhalt von Kleingewässern ohne Maschineneinsatz im Rahmen landwirtschaftlicher Tierhaltung"
  • Gymnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid für das Projekt "Werdsee im Erlenbruchwald in Wiesentheid"

Die Vergabe eines Biodiversitätspreises kann einen positiven Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung der Belange des Natur- und Umweltschutzes, insbesondere der Arten- und Lebensraumvielfalt leisten. Mit dem Preis soll insbesondere das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt gestärkt und das Engagement für dieses Anliegen anerkannt werden. Der Bayerische Naturschutzfonds ist auf Grund seiner satzungsmäßigen Bestimmung die geeignete Einrichtung, einen derartigen Preis regelmäßig auszuloben. Die Verleihung des "Bayerischen Biodiversitätspreises-Natur.Vielfalt.Bayern." erfolgte erstmals im Jahr 2010.


Schilf mähen über Eis

Auch im Winter 2017/18 haben es die Naturschützer wieder geschafft. Bei klirrender Kälte mähten sie das dürre Schilf auf vereistem Weiher, um es vor Ort zu verbrennen.

Die Aktion dient der Verjüngung des Schilfbestandes und der Verbesserung der Strukturen am "Schneidersweiher" im Naturschutzgebiet Mohrhof bei Poppenwind und erfolgte - wie letztes Jahr -
in enger Zusammenarbeit mit Karin Klein-Schmidt vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken
und der Unteren Naturschutzbehörde.

Weil überaltertes Schilf mit der Zeit zusammenbricht, bietet es keinen Brut- und Schutzraum mehr für die seltenen Vogelarten des Weihergebiets wie den Sumpfrohrsänger, die Rohrdommel oder den Purpurreiher. Im frisch ausgetriebenen, dichten Schilf können die so genannten Röhrichtbrüter wieder ihre Nester bauen und sich vor ihren Feinden verstecken.

Davon können sich die Besucher des Mohrhofgebiets allerdings nur aus der Ferne überzeugen, denn
ab 1. März besteht fast überall im Vogelschutzgebiet wieder Betretungsverbot.